Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mein Einssein mit der Schöpfung und meine harmonische Verbundenheit, mein Eingefügtsein, zutiefst erfahren. Meine Lebenslügen sind weg.

Dieses einmalige Erlebnis des Lichts und des All-Eins-Seins, hat in mir ein neues Bewusstsein erweckt.

Ich habe es immer schon erahnt, doch jetzt ist es Gewissheit geworden. Ich muss nichts Grossartiges, Besonderes, Einmaliges tun, nur das Leben nehmen wie es ist und, zusammen mit anderen, das Beste daraus machend, es geniessen.

Leben in meinem Alltag, hier und jetzt.


Redaktorin, 42 Jahre

 

Wie war der TOKKOH für mich? Nun es war wunderbar, so kann ich heute sagen. Ich habe meine Fesseln erkannt, die ich mir seit früheren Tagen auferlegt habe. Auch meine Krankheit sehe ich nun in diesem Licht.

Seit langem kann ich wieder frei und tief atmen: Ich kann mich wieder am Leben und an der Arbeit freuen. Ich bin nicht mehr alleine und kann mir sogar vorstellen, dass ich meine Krankheit überwinden werde.

Ich spüre meine Lebensenergie und bin mir endlich im klaren wie ich leben will und kann.


Sekretärin, 30 Jahre

 

Die Hündin meiner Schwiegereltern hat die Angewohnheit zur Begrüssung an einem hoch zu stehen und dabei natürlich ihre Pfotenabdrücke vom Garten zu hinterlassen. Ich habe mich oft über ihr Verhalten geärgert oder auch nur über meine dreckige Bluse.

Nach dem TOKKOH habe ich sie besucht. Sie stand wie immer an mir hoch. In dem Moment hättet ihr sie sehen sollen! Sie hielt inne, legte den Kopf schief, sah mich mit einem total erstaunten „HÄ?!“-Ausdruck an, behielt Augenkontakt und tappte an mir runter auf den Boden. Dort sah sie mich nochmals fassungslos an und schüttelte sich ausgiebig.

Beim nächsten Besuch wollte sie grad hochstehen, als ihr offenbar in den Sinn kam, dass sie mich damit nicht mehr ärgern kann. Artig hat sie sich vor mir hingelegt und freundlich gewedelt.

Dieses Erlebnis, obwohl oder vielleicht auch gerade weil es „nur“ ein Tier war, hat mich zutiefst berührt.


A.B. aus Wettingen

 

Seit dem TOKKOH geht es mir gut. Ich bin aufgestellt und glücklich. Da ich keine Wut mehr spüre (bis jetzt) verblüffe ich vor allem meine Männer (Mann und Sohn) zu Hause. Sie wollen es nicht so recht glauben. Ich versuche, zuerst zu überlegen und dann zu antworten (zuvor war es oft umgekehrt). Ich merke auch, dass ich ruhiger bin, was automatisch mein Gegenüber irritiert. Ich, aber auch mein Umfeld geniesst den Frieden!


A.S. aus Oberglatt

 

Als ich den Tokkoh antrat, wusste ich nicht so genau was mich erwarten würde . Ich stand ein wenig so wie im Nebel.

Diese Woche hat mir den Weg aus dem Grauen gezeigt. Ich nehme meine ganze Umgebung viel mehr wahr. Habe kaum noch Ablehnung oder Wut. Wenn etwas kommt was mich ins alte Muster ziehen will weiss ich nun was zu tun ist. Verweile nicht mehr im Groll und Frust. Meine Familie nimmt mich gelassener war; nicht mehr so aufbrausend. Ich fühl mich auch gelassener. Spüre was meine Bedürfnisse sind und gebe denen auch Achtung. Gehe auch auf die Bedürfnisse meiner Mitmenschen offener ein. Fühle mich verbundener mit allen und allem. Trete bewusster mit dem Herz an Menschen, Tieren und Situationen. Das Leben fühlt sich einfach leichter und schöner an.

Ich bin sehr dankbar den Tokkoh erlebt haben zu dürfen. Den Nebel abziehen lassen können und die Sonne empfangen. Kann es nur jedem empfehlen; wünschen das jeder sich diese Chance gibt diese Erfahrung machen zu können.


Manuela Müller, 42 Jahre, Metzgereifachfrau, Hausfrau und Mutter

 

Der Tokkoh wirkte auf mich als Einstieg zu einer neuen Art von Denken, Hinterfragen und Loslassen und als eine gesamthafte Idee zur Gestaltung einer friedvollen und warmherzigen Gesellschaft. Denjenigen Menschen, die ihn gemacht haben, gibt er eine gemeinsame Basis, auf der ein neues gesellschaftliches Zusammenleben und ein neues zusammen Wirtschaften aufgebaut werden kann.

Ich kann zwar noch nicht sagen, dass mein Denken, Handeln und der Umgang mit meinen Gefühlen seit dem Tokkoh einfacher geworden wären, doch sicherlich geschieht alles bewusster und in gewisser Weise bin ich seither von einer angenehmen Gelassenheit getragen.


Jasmin Helg, Jahrgang 1972, Wandel-Aktivistin in Zürich